Vaibhava

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Englisch version in preparation

Vaibhava ist erst seit Februar 2011 in unserer Gruppe . 1978 erblickte er in Russland das Licht der Welt und lebt seit 1991 in Österreich.

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Das erste Mal begleitete Jeff die Gruppe als Fotograph und Dolmetscher auf einer ihrer Tourneen nach Russland. Jeff zählt, das sei hier erwähnt, zu den wenigen begnadeten, wirklich herausragenden Fotographen! Bei dieser Russlandtournee ist er aber den Musikern des Ensembles so ans Herz gewachsen, dass sie ihn baten, ab sofort überall dabei zu sein – und zwar als Musiker, auch wenn ihm die Befähigung zur Musik nicht zu 100% in die Wiege gelegt worden war. Aber seine Liebe und Leidenschaft zur spirituellen Musik übertraf vielleicht sogar jene des einen oder anderen Mitglieds der Gruppe und schon sehr schnell – ja fast im Handumdrehen - entwickelte er auf verschiedenen Instrumenten erstaunliche Fertigkeiten und mauserte sich sogar zu einem Sänger mit wirklich berührender Stimme. Insbesondere seine Fähigkeit, in kürzester Zeit Lieder samt Text zu lernen, versetzte seine Kollegen in großes Erstaunen.Handumdrehen - entwickelte er auf verschiedenen Instrumenten erstaunliche Fertigkeiten und mauserte sich sogar zu einem Sänger mit wirklich berührender Stimme. Insbesondere seine Fähigkeit, in kürzester Zeit Lieder samt Text zu lernen, versetzte seine Kollegen in großes Erstaunen. Der arme Vaibhava genoss nicht viel Schonzeit, musste er doch praktisch binnen zwei Wochen auf schon lange vorher fixierten Konzerten vor großem Publikum einen erfahrenen Harmoniumspieler ersetzen, der gezwungen war, aus der Gruppe auszuscheiden. Vaibhava promovierte also vom Fotographen zu einem Harmonium- und Flötenspieler des Ensembles. Die jugendliche Verspieltheit, der Wagemut und seine - unabhängig von allen Umständen - immer positiv bleibende Lebenseinstellung und Grundstimmung und "last but not least" seine Freude am Spaß im Allgemeinen, haben seither unsere Konzerttourneen zweifellos sehr bereichert. Inzwischen hat der offensichtlich nicht an Grenzen glaubende Vaibhava auch seine Bereitschaft bekundet, akustischen Bass und sogar indische Tablas zu lernen, aber in Hinblick auf den zu erhaltenden Familienfrieden haben wir das vorerst abgelehnt.

Der Ausspruch „Unmögliches machen wir sofort, Wunder brauchen etwas länger“ könnte übrigens von unserem Vaibhava rühren. Es ist erstaunlich, was der Bursche alles unter einen Hut zu bringen schafft. Da ist einmal seine Familie: Der in einer spirituellen Geschäftskette angestellte Musiker-Yogi kümmert sich um seine Frau, um seine zwei Kinder und seine zwei Wohnungen, die eine ist in der Stadt und gleicht eher einem kleinen Tempel - hier vollzieht er die meiste Zeit seiner spirituellen Sadhana (geistigen Übungen), die andere ist am Land. Ach ja, und da gibts auch noch seine Hunde.

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Daneben geht er regelmäßig klettern, am liebsten bei Schwierigkeitsgrad 8 (!) – vielleicht weil er dann ganz alleine in meditativem Bewusstsein verbleiben kann, denn diesen Grad meistert keiner seiner Freunde mehr, obwohl zu diesen durchaus auch hart gesottene Kletterer zählen. Auch auf unseren Tourneen müssen wir bei Pausen immer ein Auge auf Vaibhava werfen, denn ehe wir uns versehen, ist er schon irgendwo hinaufgeklettert, wo sonst niemand hinaufkommt oder wandelt unmittelbar bei einem Abgrund dahin – nicht dass wir ihn in seinem Tatendrang einschränken wollten, aber die Gruppe ist im letzten Jahr doch ein wenig geschrumpft und neuerliche Verluste würden uns momentan wirklich schmerzen. Kürzlich hat unser tapferer Vaibhava übrigens im Alleingang eine hohe senkrechte Felswand erklommen – fast zumindest, irgendwo ging es dann beim besten Willen nicht mehr weiter, weder nach oben noch nach unten. Das wäre normaler Weise das sichere Ende unseres waghalsigen Familienvaters gewesen, aber Vaibhava hatte wie immer großes Glück, denn sein Handy empfing selbst dort im tiefsten Gebirge noch ein schwaches Signal. Die von ihm selbst herbeidirigierte Hubschrauberbesatzung der Bergrettung rettete unserem Unerschrockenen im letzten Moment das Leben und meinte im nachhinein, dass ihr Einsatz noch nie so gut fotographisch dokumentiert worden sei…

Wenn Vaibhava gerade nichts Anderes zu tun hat, dann erringt er halt einfach Weltrekorde. Ein Beispiel seiner außergewöhnlichen Rekorde: Vor internationaler Juri und laufenden Kameras gelang es ihm, die am längsten währende Grätsche, die je ein Mensch durchgehalten hat, zu demonstrieren - und zwar zwischen zwei Autodächern, wo sonst? Kein Wunder, dass er aufgrund solcher Befähigungen auch zu einer Talkshow des deutschen Fernsehens eingeflogen wurde und damit internationale Bekanntheit errang. Später wollte er etwas dem Yoga Näheres vollbringen und so verblieb er länger als je ein anderer Mensch auf diesem Planeten im Yogi-Kopfstand, und zwar - Sie haben es sicher schon erraten - ebenfalls auf einem Autodach; das Auto fuhr dabei übrigens – um die Sache interessanter zu gestalten. Offen gestand, seine Freunde in der Gruppe sorgen sich ständig, was Vaibhava künftig für Projekte betreiben könnte... Aber körperlich scheint er über 7 Leben zu verfügen, er ist durchtrainiert wie Bruce Lee und war einmal einer der Top-Kämpfer eines Wiener Taekwondo Clubs. Schließlich wechselt er seinen Meister im Kampfsport gegen einen spirituellen Meister höchsten Ranges ein, womit er gleichzeitig eine Grundvoraussetzung für die Aufnahme in das spirituelle Ensemble schuf, und begann zusammen mit seiner ganzen Familie mit kompromissloser Zielstrebigkeit ein spirituelles Leben zu führen. Seine beachtliche innere Strebsamkeit und seine völlige Hingabe an das spirituelle Leben sind jene Eigenschaften, die ihn letztlich sogar mehr als Mitglied des Ensembles „Arthada & Friends“ qualifizierten, als seine Liebe zur Musik.

Wie andere Gruppenmitglieder verfügt Vaibhava nebenbei erwähnt auch über Erfahrungen im Ultra-Sport. So absolvierte er zum Beispiel einen nonstop 6- bzw. 10-Tageslauf in Amerika und verbrauchte dabei über die hunderte gelaufenen Meilen mehrere Paar Laufschuhe und verbriet eine Menge von Kilos...

Vaibhava ist in gewisser Hinsicht ein Tausendsassa: Er musiziert mit großer Hingabe, er fotographiert wie ein Profi, er ist ein Allroundsportler von herausragender Befähigung, er ist ein Redner und gibt Vorträge und - er ist ein begnadeter Schauspieler, der immer wieder die Hauptrollen bei spirituellen Aufführungen übernimmt.

Das Strahlen, das Vaibhava aufgrund seiner gelebten Spiritualität verbreitet, gepaart mit seiner Jugendlichkeit und seinem ansprechenden Aussehen beschert ihm natürlich auch eine Menge Fanvolk bei den Auftritten des Ensembles. Im Rampenlicht der großen Bühnen scheint er die Herzen mancher Mädchen zu brechen. Bekanntlich trachtet man im Yoga aber danach, auf das „Selbst“ und nicht auf den vergänglichen „Mammon“ fokussiert zu bleiben. Um Vaibhava bei der Verfolgung dieses erhabenen Zieles zu unterstützen (und um nicht wieder einmal einen Kollegen an die „vergänglichen Vergnügen der Welt“ zu verlieren), haben reifere Ensemblemitglieder nach einem Open Air-Auftritt in Ungarn, bei dem unser Vaibhava vom weiblichen Fanvolk auf etwas ungestüme Weise überrumpelt, umarmt und bestürmt wurde, beschlossen, gewisse Sicherheitsvorkehrungen für die Zukunft zu treffen. Details dazu können aus verständlichen Gründen hier nicht veröffentlicht werden.

Bilder: Vaibhava, seine Frau und sein Kind

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