Was ist Meditation?

Meditation bedeutet seine Gedanken ganz still zu machen und dann in sich selbst zu tauchen. In der Stille beginnt man, in seine wahre Natur zu wachsen: Mit der Zeit öffnet sich einem eine Innenwelt, die wir sonst nur ganz am Rande und indirekt (z.B. in Träumen) erfahren können. Schritt um Schritt lernt man sich selbst kennen, selbst zu beherrschen und wächst zu einem vielschichtigeren, tiefer erfüllten, reiferen Wesen heran.

Das Ziel der Meditation ist die Erkenntnis seines Selbst. Dieses Ziel nennt man auch Erleuchtung, Selbst- oder Gott-Verwirklichung. Die ganze Wahrheit liegt letztlich in uns selbst verborgen, für jeden direkt erfahrbar, der sich darum bemüht.

Formen disziplinierter Innenschau gab es und gibt es in den verschiedensten Kulturen. Heutige Meditationswege stammen meistens aus dem Osten, vor allem aus Indien, wo diese Kunst ihren Ursprung nahm und im Gegensatz zur westlichen Kultur auch heute noch lebendig ist und einen zentralen Stellenwert in der Gesellschaft einnimmt sowie von vielen Menschen praktiziert wird.

Wenn wir "ich" sagen und auf uns selbst zeigen, deuten wir automatisch auf das spirituelle Herz. Hier befindet sich das Tor zur Seele. Bekommen wir dazu einen dauerhaften Zugang, wird eine tiefe und bleibende Freude unser Lohn sein.    Sri Chinmoy