Meditation und Studium

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Schule und Studium sind meistens einseitig mental ausgerichtet. Für Schüler und Studenten hat der schulische Erfolg im Leben oft eine überproportionale Wichtigkeit. Prüfungsdruck, Versagen oder Angst vor Versagen kann zu psychischen Einbrüchen, im Extremfall zu psychosomatischen Erkrankungen führen. Der seelischen Entwicklung wird unglücklicher Weise in unserer heutigen, sehr materiell und auf äußeren Erfolg ausgerichteten Welt viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Unglücklicher Weise wird uns ein überproportional geförderter Verstand keine bleibende Erfüllung schenken.

Meditation kann als ausgezeichneter Ausgleich zur „kopflastigen“ Erziehung unserer Zeit dienen. Das „Gewicht“ des Studiums wird in der Meditation relativiert, man gewinnt Abstand zum Druck des Alltags und lernt gleichzeitig, sich mit nicht-mentalen Werten zu befassen und mit solchen Werten sein Leben zu bereichern. Dies führt zu einem harmonischeren Wesen und damit auch zu mehr Stärke und Widerstandsfähigkeit im Alltag.

Meditation verhilft auch zu deutlich besserer Konzentrationsfähigkeit. Und eine solide Konzentrationskraft ist der Schlüssel zu Erfolg, egal ob in der Schule, im Studium oder in irgend einem anderen Bereich des Lebens.

Zusammenfassend kann man also festhalten: Meditation dient also dem inneren Ausgleich, hilft uns gleichzeitig beim Studium und letztlich bei der Verfolgung jeglichen Ziels im Leben.