Zitate von Sri Aurobindo

„Es gibt Tausende von Wegen, sich dem Göttlichen zu nähern und es zu verwirklichen. Es hat keinen großen Sinn, über diese Variationen zu diskutieren; das wichtige ist, seinem eigenen Weg gut und konsequent zu folgen.“

„Die Zerstörung des Egos, seine Auflösung im kosmischen und göttlichen Bewusstsein ist auch ein Teil unserer Ansicht der Umwandlung; durch diese Zerstörung entdecken wir die wahre oder spirituelle Person, die ein ewiger Teil des Göttlichen darstellt.“

„Sich vorerst auf sein eigenes Wachstum, seine eigene Erfahrung zu konzentrieren, ist das wichtigste Erfordernis für einen Schüler – der Drang, anderen zu helfen, zieht einem von der inneren Arbeit weg. Spirituell zu wachsen ist die größte Hilfe, die man anderen geben kann, denn dann fließt ganz von selbst etwas zu denen um uns, das ihnen hilft.“

„Der erste Prozess im Yoga ist der: Entschieden sich selbst hingeben wollen. Lege dich mit deinem ganzen Herzen und all deiner kraft in Gottes Hände. Mache keine Bedingungen, bitte um nichts, nicht einmal um Vollkommenheit im Yoga; um überhaupt gar nichts, außer das eine, dass in dir und durch dich Sein Wille direkt getan werden möge.“

„Die göttliche Liebe, unähnlich der menschlichen Liebe, ist tief und weit und schweigend, man muss selbst still und weit werden, um ihrer bewusst zu werden und ihr zu antworten.“

ÜBER DIE ROLLE DES MEISTERS

„Man muss Glauben an den Meister unseres Lebens und unseres Tuns haben, selbst wenn Er sich lange Zeit verbirgt; dann, zu Seiner eigenen richtigen Zeit, wird Er Seine Gegenwart enthüllen.“

„Der Glaube an das Göttliche, an die Gnade, an den Yoga, an den Guru ist kein a-priori-Glaube, denn er gründet sich auf eine große Menge menschlicher Erfahrungen, die sich während der Jahrhunderte und der Jahrtausende angehäuft haben, sowie auf die persönliche intuitive Wahrnehmung. Es ist also eine intuitive Wahrnehmung, die durch die Erfahrung von Hunderten und Tausenden bestätigt worden ist, die sie vor uns getestet haben.“

„In der Disziplin des Yogas ist die Inspiration des Meisters und in schwierigen Stadien seine Kontrolle und Gegenwart unerlässlich; es wäre sonst unmöglich, ohne viel Stolpern und irren durch diese Stadien zu gehen; das aber würde alle Chancen auf Erfolg vereiteln. Der Meister, der sich zu einem höheren Bewusstsein und Sein erhoben hat, hilft nicht nur durch seine Unterweisung und mehr noch durch seinen Einfluss und sein Beispiel, sondern vor allem durch eine Kraft, vermöge welcher er seine eigene Erfahrung anderen mitteilt.“