Das Paradies ist eine Ebene des Bewusstseins.
Songs of the Soul-Konzert von Arthada & Friends
Am 15. April 08 trat das Esemble Arthada & Friends im renommierten NYU Skirball Center for the Performing Art in Manhattan, New York, vor ca. 860 Zuhörern auf und durfte als Vorgruppe international bekannter Jazz-Musiker, Klassischer Musiker und „Weltmusiker“ spielen. Noch nie zuvor hatten sie mit solchen Größen die Bühne geteilt, wie zum Beispiel dem legendären Philipp Glass, dessen Klavierkompositionen zum Feinsten gehören, was je auf dem Klavier gespielt wurde und der die zeitgenössische Musik beeinflusst hat, wie wohl kaum ein anderer.
Schon beim Soundcheck, der 5 Stunden vor dem Auftritt stattfand, merkten sie den Unterschied, zwischen ihren üblichen Amateurauftritten und dem hohen Standard, der im Skirball Center herrschte. Die Sitzposition eines jeden der 9 Musiker wurde für den Auftritt vormarkiert und die einzelnen unterschiedlichen Einstellungen für die verschiedenen Songs aufgeschrieben. Dann verbrachten sie zusammen mit anderen Künstlern viele Stunden in der Künstlergarderobe. Die Energie dort war enorm hoch und auf den Gängen der Backstage wurde alles über Lautsprecher übertragen. Ein Heer von Technikern, alle ganz in schwarz, sorgte für einen völlig reibungslosen Ablauf und alles war bis ins kleinste Detail festgelegt, zum Beispiel wo wer die Bühne betreten würde, wo man sie verlassen müsse, wie viele Sekunden man für das Betreten der Bühne zur Verfügung habe. Man teilte den Musikern dann auf die Minute genau mit, wann sie von der Künstlergarderobe abgeholt werden würden, es war um 17:18 Uhr, und es lief wirklich alles sehr professionell ab. Natürlich hatte die internationalen Größen ihre eigene Künstlergarderobe, aber dennoch verirrte sich eine Zeit lang Carl Lewis, der ehemals schnellste Mann der Welt und 9-fache Olympiade-Goldmedailliengewinner, einer der Prominenten unter den Zuhörern, in unsere Garderobe und unterhielt sich mit uns; sobald wir die Fotos erhalten, werden wir sie hier hereingeben.
Nach uns spielte Stefe Gorn, ein weltbekannter Bansuri-Flötist, zusammen mit Samir Schatterjee, ein Tablavirtuose, der zu den gefragtesten Tablaspielern der Welt zählt und uns teilweise den Eindruck vermittelte, als würden 20 Tablaspieler gleichzeitig spielen. Indische Musik in höchste Qualität!
Den krönenden Abschluss des musikalischen Festivals, das zum Gedenken der genialen Kompositionen des spirituellen Meisters Sri Chinmoy abgehalten worden war, zelebrierte Roberta Flack, die Altmeisterin des Gesangs und 6-fache Grammy-Preis-Gewinnerin, die immer wieder mit ihren Nummern in den Charts geführt hatte. Sie brachte enorme Stimmung in den bis auf den letzten Platz besetzten Saal.
Musik ist wirklich etwas Wunderschönes, Verbindendes und Berührendes – einmal mehr konnten alle Teilnehmer diese alte Erkenntnis auffrischen. Wir waren wirklich alle tief dankbar für die Gelegenheit, an diesem Ereignis teilnehmen zu dürfen.



